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Die Bambini-Feuerwehr hat ihren ersten Mal-Einsatz absolviert.

(Foto: Henche)

Kinder fangen Feuer
Gründung einer Bambini-Feuerwehr der Gemeinde Merenberg

Die Feuerwehren des Marktfleckens Merenberg haben mit der Gründung einer Bambini-Feuerwehr einen weiteren Grundstein für ihre Nachwuchsarbeit gelegt. Rund 30 Mädchen und Jungen aus allen Ortsteilen waren mit ihren Eltern ins neue Feuerwehrhaus nach Merenberg gekommen.
Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Silke Otto, die zusammen mit Madeleine Knögel, Nadine Vorländer und Kirsten Klapper die Bambini-Gruppe in Zukunft betreuen wird, freute sich über die große Resonanz, die diese Idee gefunden hat. Bis zur Gründung sei es ein weiter und nicht immer einfacher Weg gewesen, um so mehr dürfe man an so einem Tag stolz sein, es geschafft zu haben.
Mit der Gründung der Bambini-Feuerwehr werde das Bemühen um den Nachwuchs auf eine noch breitere Basis gestellt, sagte Bürgermeister Reiner Kuhl (parteilos). Besonders hervorzuheben sei die Bereitschaft der vier Betreuerinnen, sich ehrenamtlich zu engagieren, bescheinigte Kuhl ihnen. Merenberg könne beispielgebend für andere Gemeinden werden, begrüßte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Franz-Josef Sehr diese Initiative. Natürlich hege man die Hoffnung, das viele Kinder aus der Bambini-Gruppe in die Jugendfeuerwehr aufrücken und langfristig die wichtige Arbeit der Feuerwehren sicherten, so Sehr weiter. Als Höhepunkt für die Feuerwehren im Marktflecken Merenberg bezeichnete Gemeindebrandinspektor Waldemar Röth diesen Tag, die Bambinis seien ein weiteres Standbein für den Fortbestand der Einsatzabteilungen in allen Ortsteilwehren.
Zur Gründung ermutigt worden sei man durch die verschiedenen Veranstaltungen zur Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen, bei den die Kinder mit Begeisterung bei der Sache gewesen seien. Deshalb wolle man auch schon Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren ermöglichen, in die Feuerwehr einzutreten, um sie spielerisch an die Jugendfeuerwehr heranzuführen. Wie dies in der Praxis aussehen kann, demonstrierten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Betreuerinnen vor der Augen der Eltern und Gäste. Jedes Kind hatte ein großes, rotes Feuerwehrauto gemalt, die Bilder wurden aneinander befestigt, so dass eine lange Kette entstand. Sie soll als gemeinschaftliches Symbol im Feuerwehrhaus aufgehängt werden und gleichzeitig die Freundschaft und Kameradschaft symbolisieren, die die Bambinis daran erinnert, dass sie ein Team sind. Schließlich bekamen alle noch ein rotes T-Shirt mit dem Aufdruck "Feuer und Flamme für die Feuerwehr - wir sind die Bambinis!", das die Kinder zukünftig tragen.

(Quelle: Weilburger Tageblatt vom 16.04.2007)